Das Paar GBPUSD hat innerhalb der letzten Woche mehr als 400 Pips wieder gut gemacht. Das Tief erreichte das britische Pfund am 26. März bei 1.4797 – seit dann ging es nur noch steil nach oben. Die Frage ist wohl nur wie lange das anhält. Akteull befindet sich der Sterling bei 1.5272. Vor 2 Wochen wurde der Bereich schon einmal getestet und es endete mit einem erneuten Tief. Die Analysten glauben, dass es dieses Mal jedoch anders sein werde. Man rechnet nun nicht mehr mit einem falschen Ausbruch. Das heisst gemäss Analysten müsste es einen “starken” Ausbruch nach oben geben. Warten wir es ab.
Achtung – Die Erfahrung zeigt es immer wieder. Das Vertrauen der Währung findet sich im Kurs wieder. Wenn die Analysten alles vorhersagen könnten, würde vor jedem Haus ein Ferrari stehen. Ich selbst zweifle daran, dass sich das Paar erholt (> 1.58). Zuerst muss England etwas gegen die Arbeitslosigkeit, die Schulden und die schwache Wirtschaft tun.
England kündete zudem Steuererhöhungen für das Jahr 2011 an. Auch glaubt die Regierung, dass das Defizit von 12% auf nur 5% bis Jahr 2014 gekürzt werden kann. Klingt wohl eher nach einer Wunschvorstellung.
Solange die psychologische Grenze von 1.5000 intakt bleibt ist abzuwarten – Kurzfristig kann mit einer Erholung gerechnet werden. Vielleicht bis 1.5800 – Mittel- und Langfristig wird das Währungspaar stark unter Druck kommen. Der Downtrend ist nach wie vor intakt. Auf Wiederstand stösst das Währungspaar bei 1.58.

